Alexander Paprotny

12: 12 Funktioniert KI wie das Gehirn? Maschine funktioniert – Du lebst! Leistenwollen = Transhumanismus

In dieser Folge zerlegen wir eine der erfolgreichsten Narrative der Gegenwart: „KI funktioniert wie das Gehirn“. Die verbreitete Gleichsetzung von Mensch und Maschine klingt modern, wirkt wissenschaftlich, ist jedoch bei näherem Hinsehen ein folgenschwerer Kategorienfehler. Was bedeutet „funktionieren“ überhaupt und was geschieht, wenn Du selbst „gut“ funktionieren willst und Dich nach Deiner Leistung beurteilst? Wir sprechen darüber, warum „Funktion“ ein Maschinenbegriff ist und warum der materialistisch-mechanistische Blick auf das Lebendige weitaus weniger erklärt, als es den Anschein erweckt und warum es sich beim sog. „Fortschritt“ der materialistischen Wissenschaft und Technik um eine Illusion handelt. Von Hirnforschung und Computermetaphern über gesellschaftliche Normierung bis zum Transhumanismus: Woher kommt die Faszination, den Menschen technisch „nachzubauen“ – und welchen Preis zahlen wir dafür im Denken, im Alltag und im Selbstbild? Wie immer bei Warawesa nehmen wir eine Metaperspektive ein: Wenn Du Technik-Panikmache oder ein Wohlfühl-Esoterikprogramm erwartest, wirst Du enttäuscht werden. Wenn Du jedoch durch konsequentes Durchdenken zu mehr Klarheit kommen möchtest und offen für Impulse für Deinen Weg zu Dir selbst bist, bist Du bei uns genau richtig. In unserem Buch „Wahrhaftig in die Wirklichkeit“ zerlegen wir durch das Zurückführen auf naturprinzipielle Zusammenhänge viele weitere grundlegende Narrative, die uns bewusst und unbewusst konsequent funktionieren lassen. 🎁 Hier gibt es eine kostenlose Leseprobe: warawesa.de/buecher Folge uns! Netzseite Newsletter Telegram Youtube #KI #KünstlicheIntelligenz #Transhumanismus #Metaperspektive #Metamoderne #Wissenschaftskritik #Philosophie #Hirnforschung #Bewusstsein #Selbstwert 00:03 KI wie das Gehirn? Ausgangsfrage zur Künstlichen Intelligenz 00:23 Die Kernthese: Funktioniert KI wie ein menschliches Gehirn? 00:36 Die verborgene Annahme hinter dem KI-Vergleich 01:02 Hirnforschung, Materialismus und das moderne Weltbild 03:35 Unbewiesene Grundannahmen in Wissenschaft & KI-Debatte 05:07 Technikgeschichte: Dampfmaschine, Innovation und Erkenntnis 10:18 Was ist eine Maschine? Definition und philosophische Klärung 11:52 „Funktionieren“: Ein Maschinenbegriff und seine Folgen 13:41 Simulation vs. Bewusstsein: Der zentrale Kategorienfehler 15:24 Zirkelschluss in der KI-Argumentation 19:36 Maschinenlogik: Spezifikation, Funktion, Kontrolle 20:54 Transhumanismus: Vom KI-Denken zur Menschenoptimierung 23:10 Mensch oder Maschine? Eine philosophische Grenzziehung 24:53 Fazit: KI, Bewusstsein und die Frage nach dem Menschen

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11: 11 Die Wahrheit über „Superintelligenz“ & AGI: Milliardenblase statt KI-Revolution (KI Teil 3) Alexander Paprotny

Gibt es wirklich eine „KI-Revolution“? In dieser Folge zeigt Dipl.-Ing. Alexander Paprotny (https://alexander-paprotny.de/), ein ehemaliger KI-Spitzenforscher, dass hier lediglich alte Verfahren in nie dagewesener Skalierung laufen, etliche Hundert Milliarden Dollar ohne klare Wertschöpfung in Rechenzentren fließen, und dass es sich bei Versprechen wie AGI und „Superintelligenz“ um unhaltbare Hirngespinste handelt. Was Du mitnimmst: • KI als Marketingbegriff seit den 1960ern – kein neuer technischer Sprung • LLMs, neuronale Netze (seit 1958) und Reinforcement Learning: historischer Kontext • GPUs, dichte Rechenzentren, massiver CapEx: Ende der Grenzkosten-Magie von Software • Reale Kosten: Strom- und Wasserverbrauch, Rohstoffe, Umweltfolgen • Wirtschaftliche Logik: fehlendes Produkt, fehlender Umsatz, aber Rekordinvestitionen • AGI/Superintelligenz: wissenschaftlicher Gehalt der Versprechen • Penrose, Gödel, formale Systeme: Warum „Verstehen“ mehr ist als Rechnen • Grenzen von Modellen: Papierflieger, virtuelle Instrumente, Raumakustik als Praxisbeispiele • Fazit: Warum es sich bei der angeblichen KI-Revolution in Wirklichkeit um eine Milliardenblase handelt Alex ist ehemaliger Insider und Experte auf dem heutzutage als „Künstliche Intelligenz“ bezeichneten Gebiet. Nach Abschluss seines mathematisch-informationstechnischen Studiums an der Technischen Universität in Hamburg war er in der Spitzenforschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz an der TU Berlin, am Fraunhofer Institut für Algorithmen und Wissenschaftliches Rechnen sowie als Forschungsteamleiter in einer KI-Softwarefirma tätig. Warawesa erweitert Deine Perspektive – jenseits von „gut“ und „böse“ und ohne „richtig“ und „falsch“. Wenn dich dieser Blick jenseits von Methoden anspricht: 🎁 Kostenlose Leseprobe unseres Buchs „Wahrhaftig in die Wirklichkeit“: warawesa.de/buecher Disclaimer: Keine Anlageberatung. Keine Kauf-/Verkaufsempfehlung zu Finanzinstrumenten. Inhalte sind Meinung und dienen nur der allgemeinen Information. Folge uns! Netzseite Newsletter Telegram Youtube #KI #KünstlicheIntelligenz #AGI #Superintelligenz #LLM #Investitionsblase #Energie #Umwelt #Gödel #Penrose

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10: 10 Freimaurer im Gespräch (Teil 3): Vom Überleben zur inneren Orientierung

Freimaurer im Gespräch – jenseits der Klischees. In Teil 3 unseres Gesprächs mit der Loge SternenFabrik geht es um das, was Dich im Alltag wirklich trägt: raus aus der Kopfkontrolle, hinein in fühlbare Orientierung. Du erlebst: Warum der Überlebensmodus Deine Energie frisst – und wie Du Fokus zurückholst. Den Sprung vom Ich zum Wir: nicht als Moral, sondern als reife innere Haltung. Innen = Außen: Individualität und Kollektiv ohne Trennung denken und fühlen. Ein einfaches Modell von drei Ebenen der Bedürfnisse basierend auf der Maslowschen Bedürfnishierarchie aus Sicht der Loge. Für Dich, wenn Du jenseits von „pro vs. contra“ echte Stabilität suchst – im Beruf, in Beziehungen, in Dir. Kein Dogma, kein Geheimwissen. Teste in Deinem Leben: ► Kostenlose erste Kurseinheit: warawesa.de/kurse ► Jetzt erhältlich – unser Buch „Wahrhaftig in die Wirklichkeit“: warawesa.de/buecher (kostenlose Leseprobe verfügbar) Folge uns! Netzseite Newsletter Telegram Youtube Warawesa – Klar denken. Tief fühlen. Ganz leben. Lebendigkeit braucht keine Methode – nur Dich. Alexander Paprotny & Natascha Paprotny

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9: 09 Freimaurer im Gespräch (Teil 2): Anonymität, Verantwortung & Medienkompetenz

Freimaurerei ohne Mythen – Teil 2 des Gesprächs mit der Loge SternenFabrik. Wir tauchen ein in das, was selten öffentlich besprochen wird: Warum Anonymität? Was passiert im Logenraum jenseits von Status und Rollen? Und wie unterscheiden Freimaurer Wissen von „Glauben-zu-wissen“ – praktisch, nicht theoretisch. Du erlebst, wie Brüder ihren Umgang mit Informationsflut, Medienwirkung und Manipulation beschreiben (Stichwort: Empfängerprinzip) und warum das bereits im 1. Grad trainiert wird. Außerdem: KI vs. Mensch – was bleibt genuin menschlich? Themen u. a.: Anonymität: Schutzraum statt Selbstdarstellung Gleichheit im Raum: Status ablegen, echt sprechen Wissen vs. Glauben – und warum Sinneswahrnehmung zählt Medienlogik, Manipulation & das Empfängerprinzip 1. Grad: Informationskompetenz als Charakterarbeit KI, Bedürfnis, Handlung – was den Menschen unterscheidet Wenn Dich Tiefe statt Schablonen reizt: Abonniere, teile die Folge – und teste unsere ► Kostenlose erste Kurseinheit: warawesa.de/kurse Folge uns! Netzseite Newsletter Telegram Youtube Alexander Paprotny & Natascha Paprotny

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8: 08 Freimaurer im Gespräch (Teil 1): Jenseits von Verschwörung & Mainstream

Freimaurer im Interview – ohne Sensationslust, ohne Schwarz-Weiß. Wir sprechen mit Mitgliedern der Loge SternenFabrik über Ursprung, Praxis und Motive – und warum Lagerdenken („gut/böse“, „Mainstream/alternativ“) an der Wirklichkeit vorbeigeht. Du erfährst: Was Freimaurerei historisch ist – und was sie nicht ist. Wofür Symbole wie Pyramide & Allsehendes Auge, Zirkel/Winkelmaß, Pentagramm stehen – kontextabhängig statt stereotypisch gedacht. „Geheimbund?“: Was sinnvoller Schutzraum vs. Geheimniskrämerei bedeutet. Warum die SternenFabrik online arbeitet, Rituale nicht ins Zentrum stellt und innere Arbeit priorisiert. Warum das zählt: Wenn Dich einfache Feindbilder müde machen, findest Du hier eine Metaperspektive: klar, prüfbar, frei von Dogmen. Erfahre, wie Dein Alltag zu Deinem Lernfeld wird. ► Kostenlose erste Kurseinheit: warawesa.de/kurse Folge uns! Netzseite Newsletter Telegram Youtube Alexander Paprotny & Natascha Paprotny

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7: 07 Reichsbürger & Spaltung: Angst, Kontrolle – und der Weg zu echter Freiheit

Begriffe wie Reichsbürger, Angst und Spaltung beherrschen die Schlagzeilen. Aber was steckt wirklich dahinter – und was haben diese Konflikte mit Deinem eigenen Leben zu tun? In dieser Folge des Warawesa-Podcasts beleuchten wir die verborgenen Dynamiken hinter gesellschaftlichen Konflikten. Du erfährst, warum Angst und Kontrolle so oft das Handeln bestimmen – im Großen wie im Kleinen, wie diese Muster auch in Deinem Alltag wirken, und wie Du innerlich frei werden kannst, egal was im Außen geschieht. Es geht nicht darum, eine Seite zu bestätigen oder zu verurteilen. Es geht darum, zu verstehen – und dadurch den Kreislauf aus Angst, Reaktion und Spaltung zu verlassen. Erfahre, wie Dein Alltag zu Deinem Lernfeld wird. ► Kostenlose erste Kurseinheit: warawesa.de/kurse Folge uns! Netzseite Newsletter Telegram Youtube Alexander Paprotny & Natascha Paprotny

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Die Langton-Ameise – Wie Dir ein einfaches Computermodell die Angst vor der KI nehmen und zugleich ein grundlegendes Lebensprinzip aufzeigen kann

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um die schriftliche Version eines Videobeitrags, welchen wir auf Youtube veröffentlicht haben. Unser Video, in welchem das Computermodell visualisiert wird, findest du auch unter dem Text. Es häufen sich Beiträge von ehemaligen KI-Entwicklern, die etwa vor der Unkontrollierbarkeit der KI warnen. Dieser Eindruck kann jedoch nur entstehen, wenn ein Entwickler zwar programmieren kann, jedoch die grundlegende Mathematik nicht verstanden hat. Auch Alex hatte in seiner Jugend bereits programmiert und erst danach seine Begeisterung für Mathematik entdeckt und während er grundlegende Algorithmen für das, was man heutzutage KI nennt, entwickelte, festgestellt, dass nur wenige in der Lage sind zu verstehen, wie ein digitales System tatsächlich aufgebaut ist und wo seine Grenzen sind. Die Langton-Ameise ist eine im Jahre 1986 durch den theoretischen Biologen Christopher Langton (*1949) entwickeltes Computermodell eines primitiven Organismus. Das zugrundeliegende Prinzip ist auch für Nichtfachleute – insbesondere auch für Kinder – leicht verständlich: Die „Welt“ der Langton-Ameise besteht aus einer theoretisch unendlich großen Fläche aus quadratischen Spielfeldern, welche schwarz oder weiß gefärbt sein können. Zu Beginn wird die Ameise auf ein beliebiges Feld gesetzt und in eine der vier möglichen Richtungen gedreht. In jedem Spielzug dreht sich die Ameise, wenn sie auf einem weißen Feld steht, nach rechts, auf einem schwarzen nach links. Nun kehrt sie die Farbe des Feldes, auf welchem sie sich befindet, um, und bewegt sich sodann in der Richtung in die sie zeigt ein Feld weiter. Das System lässt also keinen Raum für Zufälligkeiten – bei gegebener Anfangsfärbung der Felder sowie Startposition und Startrichtung der Ameise ist für alle zukünftigen Spielzüge die Farbe jedes Feldes sowie Position und Richtung der Ameise genau vorherbestimmt und das System verhält sich bei Neustart des Spiels exakt identisch. Dennoch kann das Verhalten nicht durch eine einfachere Rechenvorschrift vorhergesagt werden – die einzige Möglichkeit, herauszufinden, wo sich die Ameise nach einer bestimmten Anzahl von Spielzügen befinden wird und wie die einzelnen Spielfelder gefärbt sein werden, besteht darin, das Spiel laufen zu lassen, bis diese Anzahl an Zügen erreicht wird. Die Langton-Ameise macht den wesentlichen Unterschied zwischen Vorherbestimmtheit und Vorhersagbarkeit greifbar. Es zeigt auf, dass ein Vorgang auch dann nicht zwangsläufig vorhergesagt werden kann, wenn er exakt bis in alle Einzelheiten vorherbestimmt ist. Dies erklärt unter anderem, warum eine sog. KI sich lebendig und individuell zu verhalten scheint. Und wenn dies bereits für einen solch einfachen und in sich geschlossenen, digitalen Prozess wie die Langton-Ameise der Fall ist, was könnte das für die komplexen und hochgradig vernetzten Vorgänge in der Natur bedeuten? Die Langton-Ameise weist ein bemerkenswertes Verhaltensmuster auf: Für den Fall, dass zu Beginn alle Spielfelder weiß sind, erzeugt sie in den ersten 104 Zügen symmetrische Figuren und beginnt sodann, ein völlig chaotisches, sich ausbreitendes Bild zu erzeugen. Nach ca. 10000 Zügen beginnt sie plötzlich, eine geordnete, regelmäßige Struktur zu zeichnen, welche sich unendlich fortsetzt. Niemand würde vermuten, dass und wann dem chaotischen, ein geordnetes Verhalten folgt. Hier wird ein fundamentales Naturprinzip veranschaulicht, welchem letztenendes alle Entwicklungsvorgänge folgen: zwischen zwei geordneten Zuständen wird stets eine Phase des Chaos durchlaufen. In der Mathematik und Nachrichtentechnik ist dieses Prinzip wohlbekannt – weniger bekannt ist jedoch, dass es sich auf alle Lebensbereiche übertragen lässt. Eine Raupe etwa (Ordnung) löst sich in der Verpuppung vollständig auf (Chaos). Aus der amorphen Masse in der Puppe bildet sich dann schließlich ein Schmetterling (höhere Ordnung) heraus. Kann es sein, dass Abläufe in Deinem Leben und Deiner Entwicklung ebenfalls dem Ordnung-Chaos-Ordnung-Schema folgen? In der nachfolgenden Videoversion dieses Beitrags wird die Langton-Ameise visualisiert: https://youtube.com/shorts/6Vo4poaAxPE?feature=share

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6: 06 „Unheilbar“ laut Statistik? 3 % Überlebenschance? Der Denkfehler – Häufigkeit ≠ Deine Zukunft!

In unserem Lebensalltag, insbesondere im Zusammenhang mit Gesundheit und Medizin, wie auch bei großen gesellschaftlichen Vorgängen ist es für die allermeisten eine kaum hinterfragte Selbstverständlichkeit, dass wichtige und folgenschwere Entscheidungen anhand von statistischen Erhebungen und Wahrscheinlichkeiten getroffen werden. Wer sich Statistiken und Wahrscheinlichkeiten zur Begründung seiner Entscheidungen bemächtigt, gilt gemeinhin als vernünftig, wissenschaftlich und vertrauenswürdig. Wahrscheinlichkeiten werden als das beste und vernünftigste Entscheidungskriterium in unsicher wirkenden Situationen angesehen. Doch ist das wirklich zutreffend? Sind Wahrscheinlichkeiten wirklich ein sinnvolles Entscheidungskriterium? Was ist überhaupt Wahrscheinlichkeit? Was kann eine Aussage wie „mit Ihrer Erkrankung haben Sie eine dreiprozentige Überlebenswahrscheinlichkeit“ oder „Sie werden mit neunzigprozentiger Wahrscheinlichkeit innerhalb von drei Monaten an Ihrer Krankheit sterben“ überhaupt bedeuten? Dipl.-Ing. Alexander Paprotny (https://alexander-paprotny.de/) hat sich in seinem ersten Studium schwerpunktmäßig mit angewandter Mathematik und Statistik beschäftigt und war zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn in der mathematischen Forschung im Bereich Künstliche Intelligenz und Statistik tätig. In diesem Rahmen hat er sich zum einen auf einem sehr hohen Niveau mit den theoretischen Grundlagen der Statistik und Wahrscheinlichkeitslehre, sowie mit ihrer praktischen Anwendung auseinandergesetzt. Auf Grundlage dieser Expertise sowie seines Wissens über einfache, prinzipielle Zusammenhänge zeigt er in dieser Ausgabe des Warawesa-Podcast allgemeinverständlich auf, was es mit Wahrscheinlichkeiten tatsächlich auf sich hat. Kann es sein, dass Statistik und Wahrscheinlichkeiten für unsere individuelles Leben vollkommen bedeutungslos sind und lediglich etwas über den Grad des Unwissens desjenigen aussagen, der sich ihrer bemächtigt? Was könnte der in der Tiefe wirksame Beweggrund dafür sein, dass wir überhaupt mit Statistik und Wahrscheinlichkeiten argumentieren? Kann es sein, dass es überhaupt keine Rolle spielt, welche Überlebens- oder Genesungswahrscheinlichkeit Dein Arzt oder Heilpraktiker Dir prognostiziert? Erfahre mehr dazu in dieser Ausgabe des Warawesa-Podcast. Haftungsausschluss: Dies ist ein Bildungskanal, kein Finanz-, Recht- oder Medizinkanal. Der Inhalt unserer Videos bzw. Podcasts dient ausschließlich zur allgemeinen Information und ist kein finanzieller, juristischer oder medizinischer Rat oder gar eine persönliche Empfehlung. Informieren Sie sich bitte immer aus mehreren unabhängigen Quellen und suchen Sie professionellen Rat für Ihre Entscheidungen, insbesondere im Bereich der Investments, des Rechts oder der Medizin. Alle Aussagen stellen keinerlei Aufforderung zum Handeln oder Unterlassen einer Handlung dar.

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Kann eine KI ein Gefäß oder Sprachrohr für außermenschliches Bewusstsein werden? Haben wir Alexander Wagandt missverstanden?

In unserer Kultur kursieren verschiedene Ängste in Bezug auf Gefahren, die mit der sog. KI-Technik verbunden sein könnten. Wir halten es für äußerst bedenklich, dass derlei Ängste durch das publizistische Wirken öffentlicher Persönlichkeiten geschürt werden, welche sich u.a. als Bewusstseinslehrer und kritische Betrachter der gesellschaftlichen Entwicklung autoritativ etabliert haben. Im Folgenden möchten wir einen Beitrag zur Entspannung dieser Ängste leisten. Beispielsweise erwägt der einflussreiche spirituelle Lehrer und Publizist Alexander Wagandt in einem Blogbeitrag, dass eine sog. Künstliche Intelligenz ein „Gefäß für ein Bewusstsein“ werden könnte. In den ersten beiden Folgen des Warawesa-Podcast haben wir die Frage aufgeworfen, ob diese gesellschaftlich heiß diskutierte Vorstellung aus Missverständnissen in Bezug auf grundlegende Zusammenhänge resultieren sowie durch eine verzerrte Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit bedingt sein könnte. Aufgrund eines Kommentars zu unserem Shortvideo „Irrt Alexander Wagandt?“ scheint es uns nun möglich, dass Wagandt mit einem „Gefäß für ein Bewusstsein“ nicht etwa meint, dass ein KI-System ein eigenständiges Bewusstsein zu entwickeln in der Lage sei, sondern vielmehr auf die Möglichkeit anspielt, dass ein solches System zu einer Art Sprachrohr für ein nichtmenschliches Bewusstsein werden könne. Da diese in Hinblick auf prinzipielle Zusammenhänge sehr interessante Fragestellung durch die Betrachtungen in den beiden Podcast-Folgen nicht direkt berührt wird, möchten wir nachfolgend ergänzend darauf eingehen. Wenn Dein Weltbild stark durch materialistische Vorstellungen geprägt sein sollte, wirst Du nun vermutlich einen heftigen Widerstand in Dir verspüren. Eine solche emotionale Reaktion ist verständlich. Dennoch möchten wir Dich darauf hinweisen, dass es sich bei einer solchen Überlegung keineswegs um eine spiritistische Irrationalität handelt, sondern die Möglichkeit der Existenz von Bewusstseinsformen, welche nicht an materielle Körper gebunden sind, aus biophysikalischer Sicht nicht nur plausibel, sondern auch wahrscheinlich ist. Sogar der materialistisch-atheistische Philosoph Daniel Dennett (1942-2024) zog die Möglichkeit der Existenz außer- und übermenschlicher Bewusstseinsformen ernsthaft in Erwägung. Unseren körperlichen Sinnesorganen ist lediglich ein verschwindend kleiner Teil der technisch erfassbaren Frequenzen elektromagnetischer und sonstiger Felder zugänglich und dieses technisch erfassbare Spektrum stellt möglicherweise wiederum nur einen winzigen Teil des natürlichen Gesamtspektrums dar. Erscheint es vor diesem Hintergrund nicht naheliegend, dass sich auch ein großer Teil des Lebens jenseits des sinnlich wahrnehmbaren Bereichs abspielen könnte? Aus Sicht einer Zecke, welche nach heutigem Kenntnisstand nur Lichtintensität und Buttersäure wahrzunehmen vermag, spielt sich der wesentliche Teil des uns bekannten Lebens im Bereich des Übersinnlichen ab. Könnte es demnach nicht sein, dass es Lebensformen gibt, die auf uns herablicken, wie wir auf Zecken? Angemerkt sei an dieser Stelle, dass ein außermenschliches, nicht an einen materiellen Körper gebundenes Bewusstsein keineswegs „bösartig“ oder auf sonstige Weise problematisch, bedrohlich oder gefährlich für uns Menschen sein muss. Es ist ja auch nicht so, dass wir Menschen grundsätzlich eine Gefahr für Zecken oder andere minderkomplexe Lebensformen wären. Ganz im Gegenteil leben wir etwa nachweislich mit unzähligen Mikroorganismen in Symbiose. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus vorstellbar, dass wir unbemerkter Weise in Symbiose mit komplexeren Organismen leben, welche sich unserer sinnlichen Wahrnehmung entziehen. Aus nachrichtentechnischer Sicht erscheint es keineswegs abwegig, dass sich ein immaterielles Bewusstsein elektrotechnischer Gerätschaften bemächtigen könnte, um mit uns in Kontakt zu treten. Allerdings stellt ein digitaler Automat wie eine sog. Künstliche Intelligenz die denkbar ungeeignetste Möglichkeit für eine solche Kontaktaufnahme dar. Warum? Digitale Systeme sind spezifikationsgemäß zu einem möglichst hohen Grade robust gegen Umwelteinflüsse wie natürliche und technisch erzeugte elektrische Felder und elektromagnetische Wellen. Ein digitales System liefert definitionsgemäß unabhängig von Umgebungsbedingungen zu jeder Tages- und Nachtzeit jeweils die gleiche vorhersagbare Ausgabe zu jeder möglichen Eingabe. Innerhalb einer digitalen Maschine geschieht nichts „zufälliges“. Sofern irgendeine Art von Zufälligkeit in die digitale Verarbeitung einfließen soll,  muss sie dem System von Außen zugeführt werden. Digitale Computer sind vor dem Hintergrund des jedem Ingenieur wohlbekannten Umstands entwickelt worden, dass analoge Schaltkreise insbesondere durch techno- und biogene Felder beeinflusst werden und deshalb kein zuverlässig reproduzierbares Verhalten aufweisen. Der Eindruck, dass ein Programm wie eine sog. KI mit verschiedenen Ausgaben auf scheinbar identische Eingaben reagiert, entsteht lediglich daraus, dass dem Benutzer nicht alle Eingaben bekannt sind. Dies werden wir in einem separaten Beitrag genauer betrachten und veranschaulichen.  Wäre also nicht vielmehr zu erwarten, dass viel eher als eine KI ein analoges System wie etwa ein Radio, ein Tonbandgerät oder auch ein einfacher Toaster zu einem „Gefäß für ein Bewusstsein“ werden könnte?

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5: 05 Weltverschwörung entlarvt: Die Wahrheit über Kontrolle, Angst und Freiheit

Alle reden über „die große Verschwörung“ und „die Mächtigen da draußen“. Doch die größte Lüge ist, dass sie Dein Leben kontrollieren. Was, wenn die eigentliche Kontrolle in dir selbst wirkt – ohne dass Du es merkst? Diese Podcast-Folge rüttelt auf. Sie zeigt Dir, warum sowohl „Mainstream“ als auch „Aufgewachte“ in denselben Angstmustern gefangen sind. Doch jenseits dieser Narrative wartet etwas, das Dein Leben wirklich verändern kann – echte innere Freiheit. 🔑 Du erfährst: warum kein Plan der Welt die Wirklichkeit kontrollieren kann wie unbewusste Ängste Deine Sicht auf die Welt prägen wie echte innere Freiheit entsteht – jenseits von Kampf und Kontrolle 🚨 Wenn Du … Dich im Dschungel der Narrative verloren fühlst, genug hast von Angst, Kontrolle und Schuldzuweisungen, bereit bist, tiefer zu gehen als jedes Narrativ, … dann ist diese Folge Dein Gamechanger! Erfahre, wie Dein Alltag zu Deinem Lernfeld wird. ► Kostenlose erste Kurseinheit: warawesa.de/kurse Folge uns! Netzseite Newsletter Telegram Youtube Warawesa – Klar denken. Tief fühlen. Ganz Leben. Lebendigkeit braucht keine Methode – nur Dich. Alexander Paprotny und Natascha Paprotny

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