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Die Langton-Ameise – Wie Dir ein einfaches Computermodell die Angst vor der KI nehmen und zugleich ein grundlegendes Lebensprinzip aufzeigen kann

Hinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um die schriftliche Version eines Videobeitrags, welchen wir auf Youtube veröffentlicht haben. Unser Video, in welchem das Computermodell visualisiert wird, findest du auch unter dem Text. Es häufen sich Beiträge von ehemaligen KI-Entwicklern, die etwa vor der Unkontrollierbarkeit der KI warnen. Dieser Eindruck kann jedoch nur entstehen, wenn ein Entwickler zwar programmieren kann, jedoch die grundlegende Mathematik nicht verstanden hat. Auch Alex hatte in seiner Jugend bereits programmiert und erst danach seine Begeisterung für Mathematik entdeckt und während er grundlegende Algorithmen für das, was man heutzutage KI nennt, entwickelte, festgestellt, dass nur wenige in der Lage sind zu verstehen, wie ein digitales System tatsächlich aufgebaut ist und wo seine Grenzen sind. Die Langton-Ameise ist eine im Jahre 1986 durch den theoretischen Biologen Christopher Langton (*1949) entwickeltes Computermodell eines primitiven Organismus. Das zugrundeliegende Prinzip ist auch für Nichtfachleute – insbesondere auch für Kinder – leicht verständlich: Die „Welt“ der Langton-Ameise besteht aus einer theoretisch unendlich großen Fläche aus quadratischen Spielfeldern, welche schwarz oder weiß gefärbt sein können. Zu Beginn wird die Ameise auf ein beliebiges Feld gesetzt und in eine der vier möglichen Richtungen gedreht. In jedem Spielzug dreht sich die Ameise, wenn sie auf einem weißen Feld steht, nach rechts, auf einem schwarzen nach links. Nun kehrt sie die Farbe des Feldes, auf welchem sie sich befindet, um, und bewegt sich sodann in der Richtung in die sie zeigt ein Feld weiter. Das System lässt also keinen Raum für Zufälligkeiten – bei gegebener Anfangsfärbung der Felder sowie Startposition und Startrichtung der Ameise ist für alle zukünftigen Spielzüge die Farbe jedes Feldes sowie Position und Richtung der Ameise genau vorherbestimmt und das System verhält sich bei Neustart des Spiels exakt identisch. Dennoch kann das Verhalten nicht durch eine einfachere Rechenvorschrift vorhergesagt werden – die einzige Möglichkeit, herauszufinden, wo sich die Ameise nach einer bestimmten Anzahl von Spielzügen befinden wird und wie die einzelnen Spielfelder gefärbt sein werden, besteht darin, das Spiel laufen zu lassen, bis diese Anzahl an Zügen erreicht wird. Die Langton-Ameise macht den wesentlichen Unterschied zwischen Vorherbestimmtheit und Vorhersagbarkeit greifbar. Es zeigt auf, dass ein Vorgang auch dann nicht zwangsläufig vorhergesagt werden kann, wenn er exakt bis in alle Einzelheiten vorherbestimmt ist. Dies erklärt unter anderem, warum eine sog. KI sich lebendig und individuell zu verhalten scheint. Und wenn dies bereits für einen solch einfachen und in sich geschlossenen, digitalen Prozess wie die Langton-Ameise der Fall ist, was könnte das für die komplexen und hochgradig vernetzten Vorgänge in der Natur bedeuten? Die Langton-Ameise weist ein bemerkenswertes Verhaltensmuster auf: Für den Fall, dass zu Beginn alle Spielfelder weiß sind, erzeugt sie in den ersten 104 Zügen symmetrische Figuren und beginnt sodann, ein völlig chaotisches, sich ausbreitendes Bild zu erzeugen. Nach ca. 10000 Zügen beginnt sie plötzlich, eine geordnete, regelmäßige Struktur zu zeichnen, welche sich unendlich fortsetzt. Niemand würde vermuten, dass und wann dem chaotischen, ein geordnetes Verhalten folgt. Hier wird ein fundamentales Naturprinzip veranschaulicht, welchem letztenendes alle Entwicklungsvorgänge folgen: zwischen zwei geordneten Zuständen wird stets eine Phase des Chaos durchlaufen. In der Mathematik und Nachrichtentechnik ist dieses Prinzip wohlbekannt – weniger bekannt ist jedoch, dass es sich auf alle Lebensbereiche übertragen lässt. Eine Raupe etwa (Ordnung) löst sich in der Verpuppung vollständig auf (Chaos). Aus der amorphen Masse in der Puppe bildet sich dann schließlich ein Schmetterling (höhere Ordnung) heraus. Kann es sein, dass Abläufe in Deinem Leben und Deiner Entwicklung ebenfalls dem Ordnung-Chaos-Ordnung-Schema folgen? In der nachfolgenden Videoversion dieses Beitrags wird die Langton-Ameise visualisiert: https://youtube.com/shorts/6Vo4poaAxPE?feature=share

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Kann eine KI ein Gefäß oder Sprachrohr für außermenschliches Bewusstsein werden? Haben wir Alexander Wagandt missverstanden?

In unserer Kultur kursieren verschiedene Ängste in Bezug auf Gefahren, die mit der sog. KI-Technik verbunden sein könnten. Wir halten es für äußerst bedenklich, dass derlei Ängste durch das publizistische Wirken öffentlicher Persönlichkeiten geschürt werden, welche sich u.a. als Bewusstseinslehrer und kritische Betrachter der gesellschaftlichen Entwicklung autoritativ etabliert haben. Im Folgenden möchten wir einen Beitrag zur Entspannung dieser Ängste leisten. Beispielsweise erwägt der einflussreiche spirituelle Lehrer und Publizist Alexander Wagandt in einem Blogbeitrag, dass eine sog. Künstliche Intelligenz ein „Gefäß für ein Bewusstsein“ werden könnte. In den ersten beiden Folgen des Warawesa-Podcast haben wir die Frage aufgeworfen, ob diese gesellschaftlich heiß diskutierte Vorstellung aus Missverständnissen in Bezug auf grundlegende Zusammenhänge resultieren sowie durch eine verzerrte Wahrnehmungs- und Unterscheidungsfähigkeit bedingt sein könnte. Aufgrund eines Kommentars zu unserem Shortvideo „Irrt Alexander Wagandt?“ scheint es uns nun möglich, dass Wagandt mit einem „Gefäß für ein Bewusstsein“ nicht etwa meint, dass ein KI-System ein eigenständiges Bewusstsein zu entwickeln in der Lage sei, sondern vielmehr auf die Möglichkeit anspielt, dass ein solches System zu einer Art Sprachrohr für ein nichtmenschliches Bewusstsein werden könne. Da diese in Hinblick auf prinzipielle Zusammenhänge sehr interessante Fragestellung durch die Betrachtungen in den beiden Podcast-Folgen nicht direkt berührt wird, möchten wir nachfolgend ergänzend darauf eingehen. Wenn Dein Weltbild stark durch materialistische Vorstellungen geprägt sein sollte, wirst Du nun vermutlich einen heftigen Widerstand in Dir verspüren. Eine solche emotionale Reaktion ist verständlich. Dennoch möchten wir Dich darauf hinweisen, dass es sich bei einer solchen Überlegung keineswegs um eine spiritistische Irrationalität handelt, sondern die Möglichkeit der Existenz von Bewusstseinsformen, welche nicht an materielle Körper gebunden sind, aus biophysikalischer Sicht nicht nur plausibel, sondern auch wahrscheinlich ist. Sogar der materialistisch-atheistische Philosoph Daniel Dennett (1942-2024) zog die Möglichkeit der Existenz außer- und übermenschlicher Bewusstseinsformen ernsthaft in Erwägung. Unseren körperlichen Sinnesorganen ist lediglich ein verschwindend kleiner Teil der technisch erfassbaren Frequenzen elektromagnetischer und sonstiger Felder zugänglich und dieses technisch erfassbare Spektrum stellt möglicherweise wiederum nur einen winzigen Teil des natürlichen Gesamtspektrums dar. Erscheint es vor diesem Hintergrund nicht naheliegend, dass sich auch ein großer Teil des Lebens jenseits des sinnlich wahrnehmbaren Bereichs abspielen könnte? Aus Sicht einer Zecke, welche nach heutigem Kenntnisstand nur Lichtintensität und Buttersäure wahrzunehmen vermag, spielt sich der wesentliche Teil des uns bekannten Lebens im Bereich des Übersinnlichen ab. Könnte es demnach nicht sein, dass es Lebensformen gibt, die auf uns herablicken, wie wir auf Zecken? Angemerkt sei an dieser Stelle, dass ein außermenschliches, nicht an einen materiellen Körper gebundenes Bewusstsein keineswegs „bösartig“ oder auf sonstige Weise problematisch, bedrohlich oder gefährlich für uns Menschen sein muss. Es ist ja auch nicht so, dass wir Menschen grundsätzlich eine Gefahr für Zecken oder andere minderkomplexe Lebensformen wären. Ganz im Gegenteil leben wir etwa nachweislich mit unzähligen Mikroorganismen in Symbiose. Vor diesem Hintergrund ist es durchaus vorstellbar, dass wir unbemerkter Weise in Symbiose mit komplexeren Organismen leben, welche sich unserer sinnlichen Wahrnehmung entziehen. Aus nachrichtentechnischer Sicht erscheint es keineswegs abwegig, dass sich ein immaterielles Bewusstsein elektrotechnischer Gerätschaften bemächtigen könnte, um mit uns in Kontakt zu treten. Allerdings stellt ein digitaler Automat wie eine sog. Künstliche Intelligenz die denkbar ungeeignetste Möglichkeit für eine solche Kontaktaufnahme dar. Warum? Digitale Systeme sind spezifikationsgemäß zu einem möglichst hohen Grade robust gegen Umwelteinflüsse wie natürliche und technisch erzeugte elektrische Felder und elektromagnetische Wellen. Ein digitales System liefert definitionsgemäß unabhängig von Umgebungsbedingungen zu jeder Tages- und Nachtzeit jeweils die gleiche vorhersagbare Ausgabe zu jeder möglichen Eingabe. Innerhalb einer digitalen Maschine geschieht nichts „zufälliges“. Sofern irgendeine Art von Zufälligkeit in die digitale Verarbeitung einfließen soll,  muss sie dem System von Außen zugeführt werden. Digitale Computer sind vor dem Hintergrund des jedem Ingenieur wohlbekannten Umstands entwickelt worden, dass analoge Schaltkreise insbesondere durch techno- und biogene Felder beeinflusst werden und deshalb kein zuverlässig reproduzierbares Verhalten aufweisen. Der Eindruck, dass ein Programm wie eine sog. KI mit verschiedenen Ausgaben auf scheinbar identische Eingaben reagiert, entsteht lediglich daraus, dass dem Benutzer nicht alle Eingaben bekannt sind. Dies werden wir in einem separaten Beitrag genauer betrachten und veranschaulichen.  Wäre also nicht vielmehr zu erwarten, dass viel eher als eine KI ein analoges System wie etwa ein Radio, ein Tonbandgerät oder auch ein einfacher Toaster zu einem „Gefäß für ein Bewusstsein“ werden könnte?

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Sind wir alle multiple Persönlichkeiten – auch ganz ohne MKultra?

Bei MKultra handelt es sich um ein Projekt des US-Geheimdiensts CIA aus der Zeit des Kalten Krieges. Im Rahmen dieses Projekts sollen insbesondere Möglichkeiten der Persönlichkeitssteuerung und Gedankenkontrolle erforscht worden seien. In alternativen Nachrichtenmedien wird der Frage nachgegangen, ob vergleichbare Programme gegenwärtig noch stattfinden. Ferner wird darüber spekuliert, ob die im Zusammenhang mit MKultra und dessen Nachfolgeprojekten entwickelten Methoden im Rahmen von geheimen Operationen flächendeckend eingesetzt werden. Das Programm wurde im Kontext der systematischen Erforschung der animalischen Kopplung, fachsprachlich auch als Konditionierung bezeichnet, durch die Verhaltenspsychologie ins Leben gerufen. Die unter dem Begriff reinforcement learning bezeichnete mathematische Formalisierung der animalischen Kopplung ist ein wichtiger Bestandteil der modernen KI-Technik. Darauf basierende Algorithmen werden u.a. in dem von Alex in seiner Zeit als KI-Entwickler mitverfassten Buch Realtime Data Mining beschrieben. In der ersten Folge des Warawesa-Podcast gehen wir ausführlich auf den Zusammenhang zwischen KI und animalischer Kopplung ein. Im Rahmen des MKultra-Programms sollen u.a. Methoden zur systematischen Erzeugung sog. multipler Persönlichkeiten entwickelt worden seien. In der klinischen Psychologie wird unter letzterem eine psychische Störung verstanden, bei der eine Person mehr als eine Identität ausgebildet hat. Kann es sein, dass es sich bei den sog. multiplen Persönlichkeiten in einem abgeschwächten Sinne um ein alltägliches, unabhängig von einem etwaigen Wirken von Geheimdiensten oder vergleichbaren Kreisen bestehendes Phänomen handelt, welches bislang Deiner Aufmerksamkeit entgangen ist? Kann es sein, dass wir alle in einem gewisse Sinne multiple Persönlichkeiten sind? Kann es sein, dass Du mal bewusster, mal unbewusster, aber irgendwie unaufhörlich damit beschäftigt bist, ein/e „gute/guter“ Arbeitnehmer, Kollegin, Vater, Oma, Ehemann, Nachbarin, Sohn, Enkelin, Staatsbürger, Freundin etc. zu sein? Sei dazu eingeladen bei Deinen Mitmenschen darauf zu achten, wie drastisch sich ihr gesamtes Verhalten in allen möglichen Aspekten augenblicklich verändern kann, wenn sie von einer Rolle in die andere wechseln – etwa der Geschäftsführer oder CEO, der nach Feierabend Vater und am Wochenende vielleicht Sohn ist.Sei ebenfalls dazu eingeladen, insbesondere auf Tonfall, Gestik, Gesichtsausdruck und die gesamte Körperhaltung zu achten. Könnte man nicht manchmal beinahe den Eindruck gewinnen, dass es sich um verschiedene Menschen handelt? […]Nun magst Du vielleicht meinen, dass das vielleicht andere so machen, aber Du selbst doch nicht?Kann es jedoch sein, dass auch Du Dich bisher völlig unbewusst je nach den von Dir geglaubten Anforderungen entsprechend den deinerseits erlernten Rollen gemäß verhalten hast?Übrigens geht es uns weder hier, noch an anderer Stelle darum, dies in irgendeiner Art und Weise zu bewerten oder gar zu verurteilen. […]Jede Rolle wurde im Laufe des individuellen Lebens als eine Art Maske angenommen, die in irgendeiner Art und Weise dazu gedient hat, mit der entsprechenden Situation umzugehen. Kann es sein, dass uns diesen Masken zwar eine gewisse Zeit lang dienlich waren, nun jedoch gewissermaßen überholt sind? Kann es sein, dass wir uns auf Kosten unserer Lebendigkeit hinter unseren Masken verstecken?Kann es sein, dass sich unser Leben viel einfacher, entspannter und freudvoller gestalten würde, wenn wir uns unserer Individualität zuwenden würden anstatt ständig vermeintlich äußerliche Rollenanforderungen zu bedienen? – aus unserem in Kürze erscheinenden Buch „Wahrhaftig in die Wirklichkeit – Wie Du durch gefühltes Wissen wie von selbst lebendiger, erfolgreicher, glücklich und gesund wirst.“

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Sind vielleicht alle Narzissten verdeckte Empathen?

Gibt es hier wirklich Opfer und Täter? Das Thema Narzissmus hat sich als Dauerbrenner in der gesamten Medienlandschaft etabliert. Überall scheint es von sog. Narzissten zu wimmeln. Der Begriff und die Bezeichnungen der damit verbundenen Eigenschaften und Verhaltensweisen, etwa das sog. lovebombing und gaslighting haben den Status von Modewörtern erreicht, die im inflationären Umfang herangezogen werden, um unliebsame Erlebnisse vor allem mit Männern zu ächten und zu verurteilen. Hintergründig hat sich die Vorstellung durchgesetzt, dass die sog. Narzissten einen gewissen, geringen Anteil der Bevölkerung ausmachen und der Rest der Bevölkerung ihnen mehr oder minder schutzlos ausgeliefert sei. Man könne sich ihrem schädlichen Wirken einzig und allein dadurch entziehen, dass man sie erkennt, entlarvt und sich von ihnen distanziert. Das Begriffswort geht auf den altgriechischen Mythos von Narziss zurück, welcher sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte und infolgedessen in einem Gewässer ertrank. Der prototypische Narzisst wird durch folgende Eigenschaften und Verhaltensmuster charakterisiert:  ein stark eingeschränktes bis nicht vorhandenes Einfühlungsvermögen zwischenmenschliche Beziehungen dienen dem ausschließlichen Zweck, Anerkennung zu erhalten keinerlei Wertschätzung für andere Individuen, deren Eigenschaften und Beiträge Überhöhung der eigenen Kompetenz Abwertung der Wahrnehmung anderer ( „gaslighting“) Übermäßige Zuwendung zu anderen ausschließlich in Anfangsphasen von Beziehungen („lovebombing“) Übt Macht über Erzeugung geglaubter Abhängigkeit aus Als Gegenspieler der Narzissten werden gemeinhin die sog. Empathen angeführt. Bei diesen handle es sich um besonders einfühlsame und selbstreflexive Individuen, welche aufgrund dieser Eigenschaften besonders gefährdet seien, einem Narzissten zu Opfer zu fallen. Der prototypische Empath zeichnet sich durch folgende Eigenschaften und Verhaltensweisen aus: stark ausgeprägtes Einfühlungsvermögen („hochsensibel“) Identifikation mit den Gefühlen anderer übermäßige Bescheidenheit hinterfragt die eigene Wahrnehmung in übersteigertem Maße, dadurch leicht manipulierbar übermäßige Zuwendung zu anderen (scheinbare) Selbstlosigkeit Unfähigkeit sich abzugrenzen Ferner ist mancherorts die Rede von sog. verdeckten Narzissten. Hierbei handle es sich um als Empathen getarnte Narzissten, die deshalb als solche nicht ohne weiteres zu erkennen seien. Doch gibt es wirklich eine wohlabgegrenzte Bevölkerungsgruppe der Narzissten? Und sind Empathen wirklich ihre hilflosen Opfer? Unten stehende Tabelle stellt die komplementären Eigenschaften von Narzissten und Empathen gegenüber und die möglicherweise in der Tiefe wirkenden verbindenden Beweggründe heraus. Wir möchten Dich dazu einladen, diese Gegenüberstellung auf Dich wirken zu lassen. Ist der Empath vielleicht im selben Umfang Täter und der Narzisst gleichermaßen Opfer? Kann es sein, dass es sich vielmehr um ein Interaktions- bzw. Beziehungsmuster handelt, denn um zwei gegensätzliche Charaktertypen?Könnte es sich um zwei scheinbar gegensätzliche Ausdrucksformen desselben Motivs handeln? Ist vielleicht JEDER sog. Empath ein verdeckter Narzisst?

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Shedding, Impfungen, Spike-Proteine – Suchen wir die Gefahr vielleicht an der falschen Stelle?

In corona- und impfkritischen Kreisen hat sich die Vorstellung etabliert, dass sog. Spike-Proteine von geimpften auf ungeimpfte Individuen übertragen werden könnten. Dies könne dann wiederum zufolge haben, dass schädliche Wirkungen der Impfung auch bei ungeimpften Individuen auftreten. Die Angst vor diesem sog. Shedding ist derart wirkmächtig, dass in besagten Kreisen verkehrende Individuen den Kontakt zu Geimpften vermeiden. Doch stellt das Shedding eine reale, objektive Gefahr dar? Corona- und impfkritische Aktivisten halten sich selbst oftmals für „aufgeklärt“ und umfassend informiert und blicken entsprechend auf ihre vermeintlich naiven, ignoranten und verantwortungslosen politisch-gesellschaftlichen Gegenspieler herab. Umgekehrt verhält es sich in vielen Fällen jedoch spiegelbildlich – letztere halten besagte Kritiker für verantwortungslose Verschwörungsphantasten, die andere durch ihre achtlose Kontaktfreude in Gefahr bringen. Fällt Dir eine weitere Parallele zwischen den beiden Lagern auf? Auf beiden Seiten der Spaltung wird der Kontakt zur Gegenseite aus Angst vor einer unsichtbaren Bedrohung vermieden. Die einen haben Angst vor einer Übertragung von Viren, die anderen vor einer Übertragung von Spike-Proteinen. Könnte es sein, dass die Kritiker den Befürwortern unbewusst Recht geben, da jene offenbar selber Angst vor einer unsicht- und übertragbaren Bedrohung haben? Könnte es sein, dass auch die Kritiker sich ihrer vordergründig vertretenen Auffassung nicht sicher sind? Könnte es auch hier sein, dass weder die eine, noch die andere Seite die Wirklichkeit mit ihrer jeweiligen Ansicht erfasst? Ungeachtet dessen, ob ein Krankheitserreger denn nun wirklich existiert, kann er nur dann eine Gefahr für einen Organismus darstellen, wenn dieser eine entsprechende Schwachstelle aufweist. Ein Virus ist nur insoweit gefährlich, wie das jeweilige Immunsystem schwach ist. Ebenso verhält es sich mit den angeblichen Shedding-Proteinen: sofern diese tatsächlich existierten, können sie lediglich Organismen mit entsprechenden Schwachstellen gefährden. Dieser einfache, fundamentale Zusammenhang wird insbesondere dadurch verdeutlicht, dass eben nicht alle erkranken, die etwaigen Krankheitserregern oder auch Spike-Proteinen ausgesetzt sind oder waren. Erscheint es vor diesem Hintergrund nicht viel sinnvoller, das Augenmerk auf mögliche eigene Schwachstellen zu richten, anstatt einen Befall mit vermeintlich äußerlichen Erregern wie etwa Spike-Proteinen zu vermeiden? Wird, sofern Du Dich einem der beiden Lager zuordnest, die Angst und das daraus resultierende Verhalten der anderen Seite vielleicht für Dich nachvollziehbar und vor allem nach-FÜHL-bar? Hältst Du Dich wirklich für aufgeklärter und verantwortungsvoller als Deine Gegenspieler? Welche Rolle spielt es überhaupt, ob die anderen vermeintlich oder tatsächlich unaufgeklärt und verantwortungslos sind? An sich könnte es Dir doch gleich sein, was die anderen tun und denken. Warum löst es dennoch eine emotionale Reaktion in Dir aus? Warum willst Du die anderen aufklären? Mehr zum Thema erfährst Du in der dritten Ausgabe des Warawesa-Podcast.

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Haben wir alle Angst vor Gefühlskälte? Ist der Mythos um Reptiloide, Reptos und Echsenmenschen deshalb so populär?

In verschwörungsaffinen und esoterischen Kreisen kursiert seit einigen Jahren die Vorstellung, dass es sich bei vielen dem Anschein nach menschlichen Individuen – vor allem bei einer Vielzahl einflussreicher öffentlicher Persönlichkeiten – in Wirklichkeit um eine humanoide Reptilienart handle, die in der Lage sei, eine menschliche Gestalt vorzutäuschen. Die in jüngerer Zeit durch den britischen Publizisten und ehemaligen Profifußballer  David Icke popularisierte Vorstellung wird durch führende Informationsmedien als substanzlose Wahnvorstellung verschrien. Bereits dem Begründer der Anthroposophiebewegung Rudolf Steiner wird nachgesagt, über die Möglichkeit der Existenz sog. Reptiloider, im Jargon der oben besagten Szene auch kurz als Reptos bezeichnet, gesprochen zu haben. Doch handelt es sich wirklich nur um ein sachlich belangloses, skurriles Hirngespinst von Verschwörungsfreaks und Esofanatikern? Könnte es sein, dass der Vorstellung eine sinnvolle Idee zugrunde liegt, die durch buchstäbliche Ausdeutung mangels sachlicher Kompetenz zu einer Karikatur verzerrt wurde? Derjenige Teil des menschlichen Nervensystems, welcher mit Grundfunktionen des animalischen Überlebens in Verbindung gebracht wird, wird aufgrund seiner Ähnlichkeit zum Nervensystem von Reptilien in der Neurophysiologie bisweilen als Reptilienhirn bezeichnet. Diese Grundfunktionen umfassen etwa die vegetativen Prozesse, Grundreflexe wie Kampf, Flucht und Erstarrung, sowie die fundamentalen Bedürfnisse des körperlichen Fortbestehens (Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung). Mit Reptilien wird darüber hinaus gemeinhin Kaltblütigkeit in Verbindung gebracht. Vor diesem Hintergrund erscheint es in der Sache durchaus sinnvoll, einen gefühlskalten, kalkulierenden Menschen, dessen Lebensäußerungen weitestgehend auf die besagten Grundfunktionen reduziert sind, als reptiloid zu bezeichnen. Vielleicht hast Du bei Dir selbst sowie anderen Menschen in deinem Lebensumfeld das Erstarren von Gesichtszügen beobachtet, welche bei Abbruch des Kontakts zum eigenen Gefühl stattfinden? Die Physiognomie gleicht sich dabei in ihrem Erscheinungsbild derjenigen von Reptilien an. Kann es sein, dass feinfühlige und feinsinnige Individuen wie der besagte Rudolf Steiner gerade dies als reptilienhaft versinnbildlicht haben? Kann es sein, dass wir alle Persönlichkeitsanteile in uns haben die erstarrt sind, weil wir irgendetwas nicht fühlen wollen oder können?Kann es sein, dass andere Menschen, vor allem solche, die wir ablehnen, uns diese Anteile spiegeln?Und, dass die Idee, dass es Echsenmenschen gibt, deshalb auf Anklang stößt, weil sie als Ablenkungsstrategie genutzt werden kann – wir uns also selbst dadurch, dass wir auf andere mit dem Finger zeigen, von unseren eigenen erstarrten Persönlichkeitsanteilen ablenken wollen? Wir laden Dich ein, folgende Fragen auf Dich wirken zu lassen: Kann es sein, dass es Deinem Leben Bereiche gibt, in denen Du lediglich überlebst, also dafür sorgst, dass die Grundbedürfnisse von Dir und Deiner Familie erfüllt sind?Wieviel Lebendigkeit hat in deinem Alltag Raum? Wieviel Zeit deiner Tage verbringst Du damit intensive Gefühle, wie Freude, Traurigkeit, Lust und Wut zu erleben? Wie leidenschaftlich bist Du?Wieviel Raum haben in Deinem Alltag schöne Dinge, Tätigkeiten, die Dich einfach nur erfreuen ohne dem direkten Überleben zu dienen?Befindest Du Dich vielleicht in einer mehr oder minder lieblosen Partnerschafts- oder Familiensituation? Übst Du vielleicht einen Beruf aus, der Dich nicht erfüllt, nur um Dich und Deine Familie irgendwie zu versorgen? Kann es sein, dass Du nur noch eingeschränkt fühlen kannst, was Du wirklich willst und was Dir gut tut? Ungeachtet dessen, ob Reptos existieren – solange es Dich in irgendeiner Weise berührt, ist dies ein Wegweiser zu Dir selbst. Denn: Alles was Dir begegnet ist Dein Weg zur Lebendigkeit.

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Das Gesetz der Verdrängung – liegt Alexander Wagandt falsch?

Werthaltige Güter werden mit der Zeit dem Markt entzogen und durch minderwertige Güter ersetzt. In der Tat handelt es ich bei dieser in den Wirtschaftswissenschaften als Gresham’sches Gesetz bekannten Beobachtung um eine unmittelbare Konsequenz aus einfachen, grundlegenden Zusammenhängen, die jeder in seinem eigenen Leben überprüfen kann. Mehr über diese Zusammenhänge erfährst Du in unserem in Kürze erscheinenden Buch sowie in unserem Kurs „Grundlagen der Wirklichkeit“. Der beliebte spirituelle Lehrer und Publizist Alexander Wagandt suggeriert in einem Blogbeitrag, dass es sich beim Gresham’schen Gesetz um einen Steuerungsmechanismus einer diffusen, nicht genauer definierten Matrix bzw. eines Systems handle. Doch ist dies wirklich der Fall? Könnte es nicht vielmehr sein, dass es sich bei dem, was Wagandt als „Matrix“ oder „System“ bezeichnet, um ein Trugbild handelt? Ist es möglich, dass Wagandts Betrachtung vor allem deshalb auf positive Resonanz stößt, weil sie eine bequeme Opferhaltung bedient? Verhält es sich in Wirklichkeit vielleicht vielmehr so, dass die Verdrängung von werthaltigen Gütern durch in der tiefe wirkende, unbewusste Ängste und unser grundlegendes Verhältnis zur Natur und zum Leben bedingt ist? Sei dazu angereht, in Deinem eigenen Leben zu prüfen, ob, wo und vor allem warum Du selber Werthaltiges durch Wertloses ersezt. Kann es sein, dass Du Deine eigene Lebendigkeit zugunsten von Kontrolle und scheinbarer Sicherheit unterdrückst?

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