Monat: Juli 2025

Sind wir alle multiple Persönlichkeiten – auch ganz ohne MKultra?

Bei MKultra handelt es sich um ein Projekt des US-Geheimdiensts CIA aus der Zeit des Kalten Krieges. Im Rahmen dieses Projekts sollen insbesondere Möglichkeiten der Persönlichkeitssteuerung und Gedankenkontrolle erforscht worden seien. In alternativen Nachrichtenmedien wird der Frage nachgegangen, ob vergleichbare Programme gegenwärtig noch stattfinden. Ferner wird darüber spekuliert, ob die im Zusammenhang mit MKultra und dessen Nachfolgeprojekten entwickelten Methoden im Rahmen von geheimen Operationen flächendeckend eingesetzt werden. Das Programm wurde im Kontext der systematischen Erforschung der animalischen Kopplung, fachsprachlich auch als Konditionierung bezeichnet, durch die Verhaltenspsychologie ins Leben gerufen. Die unter dem Begriff reinforcement learning bezeichnete mathematische Formalisierung der animalischen Kopplung ist ein wichtiger Bestandteil der modernen KI-Technik. Darauf basierende Algorithmen werden u.a. in dem von Alex in seiner Zeit als KI-Entwickler mitverfassten Buch Realtime Data Mining beschrieben. In der ersten Folge des Warawesa-Podcast gehen wir ausführlich auf den Zusammenhang zwischen KI und animalischer Kopplung ein. Im Rahmen des MKultra-Programms sollen u.a. Methoden zur systematischen Erzeugung sog. multipler Persönlichkeiten entwickelt worden seien. In der klinischen Psychologie wird unter letzterem eine psychische Störung verstanden, bei der eine Person mehr als eine Identität ausgebildet hat. Kann es sein, dass es sich bei den sog. multiplen Persönlichkeiten in einem abgeschwächten Sinne um ein alltägliches, unabhängig von einem etwaigen Wirken von Geheimdiensten oder vergleichbaren Kreisen bestehendes Phänomen handelt, welches bislang Deiner Aufmerksamkeit entgangen ist? Kann es sein, dass wir alle in einem gewisse Sinne multiple Persönlichkeiten sind? Kann es sein, dass Du mal bewusster, mal unbewusster, aber irgendwie unaufhörlich damit beschäftigt bist, ein/e „gute/guter“ Arbeitnehmer, Kollegin, Vater, Oma, Ehemann, Nachbarin, Sohn, Enkelin, Staatsbürger, Freundin etc. zu sein? Sei dazu eingeladen bei Deinen Mitmenschen darauf zu achten, wie drastisch sich ihr gesamtes Verhalten in allen möglichen Aspekten augenblicklich verändern kann, wenn sie von einer Rolle in die andere wechseln – etwa der Geschäftsführer oder CEO, der nach Feierabend Vater und am Wochenende vielleicht Sohn ist.Sei ebenfalls dazu eingeladen, insbesondere auf Tonfall, Gestik, Gesichtsausdruck und die gesamte Körperhaltung zu achten. Könnte man nicht manchmal beinahe den Eindruck gewinnen, dass es sich um verschiedene Menschen handelt? […]Nun magst Du vielleicht meinen, dass das vielleicht andere so machen, aber Du selbst doch nicht?Kann es jedoch sein, dass auch Du Dich bisher völlig unbewusst je nach den von Dir geglaubten Anforderungen entsprechend den deinerseits erlernten Rollen gemäß verhalten hast?Übrigens geht es uns weder hier, noch an anderer Stelle darum, dies in irgendeiner Art und Weise zu bewerten oder gar zu verurteilen. […]Jede Rolle wurde im Laufe des individuellen Lebens als eine Art Maske angenommen, die in irgendeiner Art und Weise dazu gedient hat, mit der entsprechenden Situation umzugehen. Kann es sein, dass uns diesen Masken zwar eine gewisse Zeit lang dienlich waren, nun jedoch gewissermaßen überholt sind? Kann es sein, dass wir uns auf Kosten unserer Lebendigkeit hinter unseren Masken verstecken?Kann es sein, dass sich unser Leben viel einfacher, entspannter und freudvoller gestalten würde, wenn wir uns unserer Individualität zuwenden würden anstatt ständig vermeintlich äußerliche Rollenanforderungen zu bedienen? – aus unserem in Kürze erscheinenden Buch „Wahrhaftig in die Wirklichkeit – Wie Du durch gefühltes Wissen wie von selbst lebendiger, erfolgreicher, glücklich und gesund wirst.“

Read More

Sind vielleicht alle Narzissten verdeckte Empathen?

Gibt es hier wirklich Opfer und Täter? Das Thema Narzissmus hat sich als Dauerbrenner in der gesamten Medienlandschaft etabliert. Überall scheint es von sog. Narzissten zu wimmeln. Der Begriff und die Bezeichnungen der damit verbundenen Eigenschaften und Verhaltensweisen, etwa das sog. lovebombing und gaslighting haben den Status von Modewörtern erreicht, die im inflationären Umfang herangezogen werden, um unliebsame Erlebnisse vor allem mit Männern zu ächten und zu verurteilen. Hintergründig hat sich die Vorstellung durchgesetzt, dass die sog. Narzissten einen gewissen, geringen Anteil der Bevölkerung ausmachen und der Rest der Bevölkerung ihnen mehr oder minder schutzlos ausgeliefert sei. Man könne sich ihrem schädlichen Wirken einzig und allein dadurch entziehen, dass man sie erkennt, entlarvt und sich von ihnen distanziert. Das Begriffswort geht auf den altgriechischen Mythos von Narziss zurück, welcher sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte und infolgedessen in einem Gewässer ertrank. Der prototypische Narzisst wird durch folgende Eigenschaften und Verhaltensmuster charakterisiert:  ein stark eingeschränktes bis nicht vorhandenes Einfühlungsvermögen zwischenmenschliche Beziehungen dienen dem ausschließlichen Zweck, Anerkennung zu erhalten keinerlei Wertschätzung für andere Individuen, deren Eigenschaften und Beiträge Überhöhung der eigenen Kompetenz Abwertung der Wahrnehmung anderer ( „gaslighting“) Übermäßige Zuwendung zu anderen ausschließlich in Anfangsphasen von Beziehungen („lovebombing“) Übt Macht über Erzeugung geglaubter Abhängigkeit aus Als Gegenspieler der Narzissten werden gemeinhin die sog. Empathen angeführt. Bei diesen handle es sich um besonders einfühlsame und selbstreflexive Individuen, welche aufgrund dieser Eigenschaften besonders gefährdet seien, einem Narzissten zu Opfer zu fallen. Der prototypische Empath zeichnet sich durch folgende Eigenschaften und Verhaltensweisen aus: stark ausgeprägtes Einfühlungsvermögen („hochsensibel“) Identifikation mit den Gefühlen anderer übermäßige Bescheidenheit hinterfragt die eigene Wahrnehmung in übersteigertem Maße, dadurch leicht manipulierbar übermäßige Zuwendung zu anderen (scheinbare) Selbstlosigkeit Unfähigkeit sich abzugrenzen Ferner ist mancherorts die Rede von sog. verdeckten Narzissten. Hierbei handle es sich um als Empathen getarnte Narzissten, die deshalb als solche nicht ohne weiteres zu erkennen seien. Doch gibt es wirklich eine wohlabgegrenzte Bevölkerungsgruppe der Narzissten? Und sind Empathen wirklich ihre hilflosen Opfer? Unten stehende Tabelle stellt die komplementären Eigenschaften von Narzissten und Empathen gegenüber und die möglicherweise in der Tiefe wirkenden verbindenden Beweggründe heraus. Wir möchten Dich dazu einladen, diese Gegenüberstellung auf Dich wirken zu lassen. Ist der Empath vielleicht im selben Umfang Täter und der Narzisst gleichermaßen Opfer? Kann es sein, dass es sich vielmehr um ein Interaktions- bzw. Beziehungsmuster handelt, denn um zwei gegensätzliche Charaktertypen?Könnte es sich um zwei scheinbar gegensätzliche Ausdrucksformen desselben Motivs handeln? Ist vielleicht JEDER sog. Empath ein verdeckter Narzisst?

Read More

Auf dem Laufenden bleiben und ein Viertel unseres Buches „Wahrhaftig in die Wirklichkeit“ kostenlos lesen:

(Abmeldung jederzeit möglich! Leseprobe ohne Newsletter? Kontaktiere uns hier gerne direkt.)

Mit einem Klick auf das Bild mehr über das Buch erfahren