Monat: Juni 2025

Shedding, Impfungen, Spike-Proteine – Suchen wir die Gefahr vielleicht an der falschen Stelle?

In corona- und impfkritischen Kreisen hat sich die Vorstellung etabliert, dass sog. Spike-Proteine von geimpften auf ungeimpfte Individuen übertragen werden könnten. Dies könne dann wiederum zufolge haben, dass schädliche Wirkungen der Impfung auch bei ungeimpften Individuen auftreten. Die Angst vor diesem sog. Shedding ist derart wirkmächtig, dass in besagten Kreisen verkehrende Individuen den Kontakt zu Geimpften vermeiden. Doch stellt das Shedding eine reale, objektive Gefahr dar? Corona- und impfkritische Aktivisten halten sich selbst oftmals für „aufgeklärt“ und umfassend informiert und blicken entsprechend auf ihre vermeintlich naiven, ignoranten und verantwortungslosen politisch-gesellschaftlichen Gegenspieler herab. Umgekehrt verhält es sich in vielen Fällen jedoch spiegelbildlich – letztere halten besagte Kritiker für verantwortungslose Verschwörungsphantasten, die andere durch ihre achtlose Kontaktfreude in Gefahr bringen. Fällt Dir eine weitere Parallele zwischen den beiden Lagern auf? Auf beiden Seiten der Spaltung wird der Kontakt zur Gegenseite aus Angst vor einer unsichtbaren Bedrohung vermieden. Die einen haben Angst vor einer Übertragung von Viren, die anderen vor einer Übertragung von Spike-Proteinen. Könnte es sein, dass die Kritiker den Befürwortern unbewusst Recht geben, da jene offenbar selber Angst vor einer unsicht- und übertragbaren Bedrohung haben? Könnte es sein, dass auch die Kritiker sich ihrer vordergründig vertretenen Auffassung nicht sicher sind? Könnte es auch hier sein, dass weder die eine, noch die andere Seite die Wirklichkeit mit ihrer jeweiligen Ansicht erfasst? Ungeachtet dessen, ob ein Krankheitserreger denn nun wirklich existiert, kann er nur dann eine Gefahr für einen Organismus darstellen, wenn dieser eine entsprechende Schwachstelle aufweist. Ein Virus ist nur insoweit gefährlich, wie das jeweilige Immunsystem schwach ist. Ebenso verhält es sich mit den angeblichen Shedding-Proteinen: sofern diese tatsächlich existierten, können sie lediglich Organismen mit entsprechenden Schwachstellen gefährden. Dieser einfache, fundamentale Zusammenhang wird insbesondere dadurch verdeutlicht, dass eben nicht alle erkranken, die etwaigen Krankheitserregern oder auch Spike-Proteinen ausgesetzt sind oder waren. Erscheint es vor diesem Hintergrund nicht viel sinnvoller, das Augenmerk auf mögliche eigene Schwachstellen zu richten, anstatt einen Befall mit vermeintlich äußerlichen Erregern wie etwa Spike-Proteinen zu vermeiden? Wird, sofern Du Dich einem der beiden Lager zuordnest, die Angst und das daraus resultierende Verhalten der anderen Seite vielleicht für Dich nachvollziehbar und vor allem nach-FÜHL-bar? Hältst Du Dich wirklich für aufgeklärter und verantwortungsvoller als Deine Gegenspieler? Welche Rolle spielt es überhaupt, ob die anderen vermeintlich oder tatsächlich unaufgeklärt und verantwortungslos sind? An sich könnte es Dir doch gleich sein, was die anderen tun und denken. Warum löst es dennoch eine emotionale Reaktion in Dir aus? Warum willst Du die anderen aufklären? Mehr zum Thema erfährst Du in der dritten Ausgabe des Warawesa-Podcast.

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Haben wir alle Angst vor Gefühlskälte? Ist der Mythos um Reptiloide, Reptos und Echsenmenschen deshalb so populär?

In verschwörungsaffinen und esoterischen Kreisen kursiert seit einigen Jahren die Vorstellung, dass es sich bei vielen dem Anschein nach menschlichen Individuen – vor allem bei einer Vielzahl einflussreicher öffentlicher Persönlichkeiten – in Wirklichkeit um eine humanoide Reptilienart handle, die in der Lage sei, eine menschliche Gestalt vorzutäuschen. Die in jüngerer Zeit durch den britischen Publizisten und ehemaligen Profifußballer  David Icke popularisierte Vorstellung wird durch führende Informationsmedien als substanzlose Wahnvorstellung verschrien. Bereits dem Begründer der Anthroposophiebewegung Rudolf Steiner wird nachgesagt, über die Möglichkeit der Existenz sog. Reptiloider, im Jargon der oben besagten Szene auch kurz als Reptos bezeichnet, gesprochen zu haben. Doch handelt es sich wirklich nur um ein sachlich belangloses, skurriles Hirngespinst von Verschwörungsfreaks und Esofanatikern? Könnte es sein, dass der Vorstellung eine sinnvolle Idee zugrunde liegt, die durch buchstäbliche Ausdeutung mangels sachlicher Kompetenz zu einer Karikatur verzerrt wurde? Derjenige Teil des menschlichen Nervensystems, welcher mit Grundfunktionen des animalischen Überlebens in Verbindung gebracht wird, wird aufgrund seiner Ähnlichkeit zum Nervensystem von Reptilien in der Neurophysiologie bisweilen als Reptilienhirn bezeichnet. Diese Grundfunktionen umfassen etwa die vegetativen Prozesse, Grundreflexe wie Kampf, Flucht und Erstarrung, sowie die fundamentalen Bedürfnisse des körperlichen Fortbestehens (Nahrungsaufnahme und Fortpflanzung). Mit Reptilien wird darüber hinaus gemeinhin Kaltblütigkeit in Verbindung gebracht. Vor diesem Hintergrund erscheint es in der Sache durchaus sinnvoll, einen gefühlskalten, kalkulierenden Menschen, dessen Lebensäußerungen weitestgehend auf die besagten Grundfunktionen reduziert sind, als reptiloid zu bezeichnen. Vielleicht hast Du bei Dir selbst sowie anderen Menschen in deinem Lebensumfeld das Erstarren von Gesichtszügen beobachtet, welche bei Abbruch des Kontakts zum eigenen Gefühl stattfinden? Die Physiognomie gleicht sich dabei in ihrem Erscheinungsbild derjenigen von Reptilien an. Kann es sein, dass feinfühlige und feinsinnige Individuen wie der besagte Rudolf Steiner gerade dies als reptilienhaft versinnbildlicht haben? Kann es sein, dass wir alle Persönlichkeitsanteile in uns haben die erstarrt sind, weil wir irgendetwas nicht fühlen wollen oder können?Kann es sein, dass andere Menschen, vor allem solche, die wir ablehnen, uns diese Anteile spiegeln?Und, dass die Idee, dass es Echsenmenschen gibt, deshalb auf Anklang stößt, weil sie als Ablenkungsstrategie genutzt werden kann – wir uns also selbst dadurch, dass wir auf andere mit dem Finger zeigen, von unseren eigenen erstarrten Persönlichkeitsanteilen ablenken wollen? Wir laden Dich ein, folgende Fragen auf Dich wirken zu lassen: Kann es sein, dass es Deinem Leben Bereiche gibt, in denen Du lediglich überlebst, also dafür sorgst, dass die Grundbedürfnisse von Dir und Deiner Familie erfüllt sind?Wieviel Lebendigkeit hat in deinem Alltag Raum? Wieviel Zeit deiner Tage verbringst Du damit intensive Gefühle, wie Freude, Traurigkeit, Lust und Wut zu erleben? Wie leidenschaftlich bist Du?Wieviel Raum haben in Deinem Alltag schöne Dinge, Tätigkeiten, die Dich einfach nur erfreuen ohne dem direkten Überleben zu dienen?Befindest Du Dich vielleicht in einer mehr oder minder lieblosen Partnerschafts- oder Familiensituation? Übst Du vielleicht einen Beruf aus, der Dich nicht erfüllt, nur um Dich und Deine Familie irgendwie zu versorgen? Kann es sein, dass Du nur noch eingeschränkt fühlen kannst, was Du wirklich willst und was Dir gut tut? Ungeachtet dessen, ob Reptos existieren – solange es Dich in irgendeiner Weise berührt, ist dies ein Wegweiser zu Dir selbst. Denn: Alles was Dir begegnet ist Dein Weg zur Lebendigkeit.

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Das Gesetz der Verdrängung – liegt Alexander Wagandt falsch?

Werthaltige Güter werden mit der Zeit dem Markt entzogen und durch minderwertige Güter ersetzt. In der Tat handelt es ich bei dieser in den Wirtschaftswissenschaften als Gresham’sches Gesetz bekannten Beobachtung um eine unmittelbare Konsequenz aus einfachen, grundlegenden Zusammenhängen, die jeder in seinem eigenen Leben überprüfen kann. Mehr über diese Zusammenhänge erfährst Du in unserem in Kürze erscheinenden Buch sowie in unserem Kurs „Grundlagen der Wirklichkeit“. Der beliebte spirituelle Lehrer und Publizist Alexander Wagandt suggeriert in einem Blogbeitrag, dass es sich beim Gresham’schen Gesetz um einen Steuerungsmechanismus einer diffusen, nicht genauer definierten Matrix bzw. eines Systems handle. Doch ist dies wirklich der Fall? Könnte es nicht vielmehr sein, dass es sich bei dem, was Wagandt als „Matrix“ oder „System“ bezeichnet, um ein Trugbild handelt? Ist es möglich, dass Wagandts Betrachtung vor allem deshalb auf positive Resonanz stößt, weil sie eine bequeme Opferhaltung bedient? Verhält es sich in Wirklichkeit vielleicht vielmehr so, dass die Verdrängung von werthaltigen Gütern durch in der tiefe wirkende, unbewusste Ängste und unser grundlegendes Verhältnis zur Natur und zum Leben bedingt ist? Sei dazu angereht, in Deinem eigenen Leben zu prüfen, ob, wo und vor allem warum Du selber Werthaltiges durch Wertloses ersezt. Kann es sein, dass Du Deine eigene Lebendigkeit zugunsten von Kontrolle und scheinbarer Sicherheit unterdrückst?

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